Herzlich Willkommen in meiner Welt des Wundersamen !

Ich bin

Susi Kra

Gedankenschatzkammerkuratorin, Geliebte des Absurden - alles, was es gerade braucht: Poetin, Komponistin, Sängerin, Designerin, Schneiderin, Bühnenbildnerin, Fotografin, Regisseurin,...

Ich erschaffe Märchen für Erwachsene.

Seien wir ehrlich, so sehr wir uns als Kind gewünscht haben, endlich groß zu sein – die Welt der Erwachsenen ist hart. Einen nicht unerheblichen Teil davon schlagen wir uns mit unbezahlten Rechnungen, Work-Life Balance, Beziehungskisten, Pensionsvorsorge, Einkaufszetteln, Sorgen um den Job, die Kinder, die Eltern und vielem, sehr realen Brimborium herum. Mitten in diesem Lebensstrudel sehnt sich so mancher nach dem einstig allgegenwärtigen Zauber der Dinge, nach der magischen Leichtigkeit des Seins, wo hinter jeder Ecke ein Abenteuer lauerte und Stofftiere einen Namen hatten. Meine Wunderwelten sind Heimat dieser Sehnsucht. Hier regiert die gesetzlose Macht der Fantasie, von der sich jeder ein Stück kindliches Staunen abholen kann. Damit „verdichte“ ich Meilensteine meines eignen, kurvigen Lebenswegs zu wundersamen Geschichten und lasse sie liebevoll in Poesie, Musik und Bildgestaltung spielen. Hier tummeln sich Neinhörner, die Liebe schmeckt nach Sirup und tief im dunklen Erdreich wachsen Diamanten. Die schönsten Verse arrangieren meine Rockpoeten von „Jetzt und Wir“ zu magiegeladenem, deutschsprachigen Poprock.

Schlangenschwanzdrachen an meiner Kinderzimmerwand

Ich saß erschöpft auf den kalten Fließen meines dunklen Badezimmers und ließ mein Leben vorsichtig in meinem Kopf Revue passieren: Es waren gefühlte Jahrhunderte vergangen seit mir meine Oma damals die absurden Verse meines Lieblingsgedichtes „Dunkel war's, der Mond schien helle“ vorgelesen hatte. Meine ganze Kindheit lang schrieb ich daraufhin Geschichten aus meinen eigenen, verrücktverkehrten Gedankenwelten, nähte edelsteinbesetzte Heldenrüstungen und malte (zum Leidwesen meiner Mutter) Schlangenschwanzdrachen an meine Kinderzimmerwand. Mit dem (vermeintlichen) Erwachsenwerden schrumpfte dieser Zauber fast zwei Jahrzehnte lang in die kleine Welt meiner Tagträume zusammen. Bis mich mit 30 Jahren mitten im Berufsleben durch eine wundersame Begegnung mit einem verrückten Alchemisten und seiner Gitarre in einem Reisebus die Musik fand. Ihre Magie fing mich ganz und gar ein und animierte mich – Ganzodergarnichttyp, der ich bin – zum Gesangsunterricht, Texten, Komponieren. Neue Inspiration entstand. Die Geschichte hätte so schön sein können.

Schatten

Doch sobald mein Kopfkino im Badezimmer weiterlief, musste ich wie bei einem Horrorfilm wegsehen. Denn nun würden die Szenen vom Schlachtfeld kommen, von buchstäblichen Kampf ums Überleben in einer harten Realität ohne Sinn fürs Schöne und ohne Raum für Fantasie. Hier herrschte nackte Angst, deren Ohnmacht jegliches Lebensgefühl erstickte. Stumme Schreie drangen aus dunklen Abgründen - ein Blick des Todes, in Demut nicht erwidert.

Poesie    ist Wahrheit im Sonntagskleid (Joseph Roux).

Auch wenn diese Jahre hinter mir lagen, die Auseinandersetzung damit war zu viel für mein ramponiertes Ich, die Zeit davor zu schön, um zu akzeptieren, dass sie nur noch Erinnerung war. Ich wollte mein bisheriges Leben aber nicht irgendwo in einer nebeligen Zwischenwelt zurücklassen. Wo Bilder zu viel waren, reichten Worte vielleicht aus? Mutig griff ich nach dem ersten Gedanken in meinem wirren Kopf und schrieb ihn nieder. Ich hatte Mitleid mit ihm, weil er so allein da stand. Also setzte ich ihm einen Reim darunter und veränderte damit unabsichtlich mein ganzes Leben. Denn plötzlich war ich um diesen Gedanken leichter und um eine Erkenntnis reicher: Ich konnte meine Geschichte nicht ändern aber ich konnte ihr das liebliche Kleid der Poesie anziehen, die das Schöne noch unterstreicht und das Schreckliche zumindest in Form hält. Mit Stift und Papier wurde so aus der Erinnerung an meine Kindheit ein Spaziergang durch den zauberhaften Garten Eden, dem bedrohlichen Gefühl der Ohnmacht wies ich seinen Platz in schwarzen Schattenwelten zu. So schreibe ich mir bis heute mein ganzes Leben von der Seele – direkt hinein in meine Wunderwelten, die zu meiner imaginären Picknickwiese geworden sind, wenn ich eine Pause von der Realität brauche.

Sei mein Gast und verlier dich im Staunen.

Ich fand damals in einem dunklen Badezimmer einen Eingang zum berühmten Kaninchenbau, nach dem Viele ihr Leben lang suchen. Für all diese Lebensüberlebenden habe ich meine Welt des Wundersamen in einen fremdvertrauten Ort zum Rasten im Grünen ausgebaut. Drum sei auch du mein Gast, trete ein, verliere und finde dich hier wieder, bleib so lang es dir gefällt und besuche mich so oft du magst.

Blicke hinter die Spiegel:

Wenn du dich hier wohl fühlst und gern mehr von mir und meinem wundersamen Schaffen rund um den Kaninchenbau, die Musik von "Jetzt und Wir" und die "stillen Helden" möchtest, dann folge mir: